Burnout durch Mobbing

Mobbing kann zu Burnout führen

Unter Mobbing sind verschiedene Schikanen zu verstehen, die einer Person durch andere zugeführt werden. Laut Definition müssen diese Schikanen über einen Zeitraum von mindestens einem halben Jahr erfolgen, um von Mobbing zu sprechen. Genau diese Zeitspanne wird von Medizinern auch als Zeitrahmen für die Entstehung eines Burnouts angegeben. Auch wenn der menschliche Organismus kurze Episoden seelischer oder körperlicher Belastung ausgleichen kann, gehen ihm früher oder später die Kräfte aus.

Wenn diese Kraftreserven erst einmal erschöpft sind, kann dies weitreichende Folgen für die Gesundheit, das Privatleben und den beruflichen Alltag haben. Die permanenten seelischen Attacken bedeuten Stress für die Seele und den Körper des Betroffenen. Eine Überlastung kann die Quittung hierfür sein. In der Folge klagen Betroffene unter DenkblockadenNervosität und Angstzuständen, also alles Beschwerden, die typisch für eine Burnout-Erkrankung sind.

Parallelen zwischen Mobbing und Burnout

Interessanterweise lassen sich zwischen Burnout- und Mobbing-Betroffenen verschiedene Parallelen feststellen, die allesamt die Persönlichkeit betreffen. Übermäßiger Ehrgeiz, Angst vor Konflikten und Selbstwertprobleme sind typische Charaktermerkmale, die das Auftreten einer der genannten Erkrankungen begünstigen können.

Sollte man einmal Opfer von Mobbing-Attacken gewesen sein, bedeutet dies natürlich nicht, dass man sein Leben lang in der Opferrolle verharrt.

Raus aus der Opferrolle!

Es ist sicherlich die denkbar schlechteste Reaktion auf Mobbing-Attacken, sich mit der Opferrolle abzufinden. Sicherlich ist dies in vielen Fällen leichter gesagt als getan. Doch begegnet man der Problematik mit einer gewissen Logik, kann man zu keinem anderen Schluss kommen. Unterwirft sich das Mobbing-Opfer immer wieder seinem Peiniger, bedeutet dies für den Mobber letztlich nur eine Art Freifahrtschein.

Was also tun? Einfach ignorieren? Dies wird sicherlich auch nicht dauerhaft funktionieren, denn das Ignorieren der Schikanen wird die „böse“ Kreativität im Mobber auf die Probe stellen und er wird sich in der Folge immer gemeinere Attacken überlegen, um eine Reaktion bei seinem Opfer hervorzurufen. Nach und nach werden die inneren negativen Gefühle beim Opfer zunehmen und am Ende eventuell in einem Burnout-Syndrom enden.

Der Weg aus der Mobbing-Falle

Die richtige Methode hängt natürlich stets von der individuellen Situation ab. Grundsätzlich sollte man sich dem Problem jedoch so früh wie möglich bewusst werden und die Konflikte – auch selbstkritisch – analysieren. Zu den typischen Fragen, die man sich in diesem Zusammenhang stellen sollte, zählen beispielsweise:

  • Wo biete ich meinem Gegenüber Angriffsfläche?
  • In welchen Punkten fehlt es mir an Konfliktbereitschaft zum Handeln?
  • Welche meiner Verhaltensweisen machen mich zu einem Mobbing-Opfer?
  • Unter Umständen kann es zur Beantwortung der Fragen sinnvoll sein, die Meinungen von Bekannten, Freunden oder die eines professionellen Therapeuten einzuholen.

Wie geht es dann weiter? Hier gilt die Devise, dass Angriff nach wie vor die beste Verteidigung ist. Am besten sucht man das direkte Gespräch mit dem Mobber, bleibt hierbei aber fair und konstruktiv. In vielen Fällen verliert der Mobber dann bereits frühzeitig das Interesse an seinem Vorhaben oder wird sich der Konsequenzen bewusst, die sich aus seinen Schikanen ergeben – beispielsweise juristische Sanktionen.

Der Weg aus der Mobbing-Falle

Die richtige Methode hängt natürlich stets von der individuellen Situation ab. Grundsätzlich sollte man sich dem Problem jedoch so früh wie möglich bewusst werden und die Konflikte – auch selbstkritisch – analysieren. Zu den typischen Fragen, die man sich in diesem Zusammenhang stellen sollte, zählen beispielsweise:

  • Wo biete ich meinem Gegenüber Angriffsfläche?
  • In welchen Punkten fehlt es mir an Konfliktbereitschaft zum Handeln?
  • Welche meiner Verhaltensweisen machen mich zu einem Mobbing-Opfer?
  • Unter Umständen kann es zur Beantwortung der Fragen sinnvoll sein, die Meinungen von Bekannten, Freunden oder die eines professionellen Therapeuten einzuholen.

Wie geht es dann weiter? Hier gilt die Devise, dass Angriff nach wie vor die beste Verteidigung ist. Am besten sucht man das direkte Gespräch mit dem Mobber, bleibt hierbei aber fair und konstruktiv. In vielen Fällen verliert der Mobber dann bereits frühzeitig das Interesse an seinem Vorhaben oder wird sich der Konsequenzen bewusst, die sich aus seinen Schikanen ergeben – beispielsweise juristische Sanktionen.