Ursachen von Burnout

Innerhalb weniger Jahre hat sich das Burn-out-Syndrom einen der vorderen Plätze auf der Liste der sogenannten Volkskrankheiten errungen. Immer mehr Personen fühlen sich durch den Beruf oder das Privatleben chronisch übermüdet, kraftlos und unmotiviert, um den eigenen Anforderungen gerecht zu werden. Lesen Sie hier die häufigsten Ursachen von Burnout!

Die Überforderung nimmt zu

Üblicherweise wird das Burn-out-Syndrom mit einer zu starken beruflichen oder privaten Belastung assoziiert. Der Stress auf der Arbeit nimmt zu, das Klima unter den Kollegen ist vielleicht auch aus den Fugen geraten. Der Betroffene hat in der Regel eine tatsächliche oder lediglich empfundene Verantwortung zu tragen, der er nicht gewachsen ist. Auch die an ihn gestellten Anforderungen sieht er als unerfüllbar an – trotz allen Bemühungen kann er ihnen nicht entsprechen. Hält ein solcher Zustand über Monate oder sogar Jahre hinweg an, so zerbricht der Leidende häufig unter der ihm aufgebürdeten Last.

Die Unterforderung als Problem

Doch die Betroffenen weisen nicht immer eine berufliche Überforderung auf. Auch das Gegenteil ist möglich: Wer sich im Job nicht ausgelastet fühlt, neigt zur Langeweile. Fehlende oder zu geringe Möglichkeiten der Kontrolle und der Einflussnahme bei den täglichen Aufgaben können sich darüber hinaus ebenso auf das Gemüt legen. Denn mit jeder Unterforderung geht immer auch ein Schwund des eigenen Selbstwertgefühls einher. Der Arbeitnehmer beklagt die fehlende Anerkennung seiner Leistungen durch höhere Instanzen und zweifelt somit früher oder später selbst daran, einen Wert für sein Unternehmen zu besitzen.

Fehlende soziale Kontakte

Allerdings wachsen sich die vorgenannten Ursachen nicht zwingend zu einem Burn-out aus. Personen, die beruflich wie privat in einem optimalen Umfeld agieren, tendieren seltener zu der Krankheit. Das Engagement im Verein, das Ausgehen mit Freunden, die außerberuflichen Treffen mit Kollegen oder das soziale Netz der eigenen Familie sind heute aber nicht mehr derart intensiv ausgeprägt wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Der Betroffene entzieht sich den Kontakten, verschanzt sich in seinem isolierten Umfeld, kann zunächst freiwillig und später zwanghaft nicht mehr für neue Sichtweisen, frische Eindrücke oder Abwechslung für die Seele sorgen.

Das zwanghafte Ausleben innerer Ideale

Doch auch die persönliche Prägung des Betroffenen nimmt für seine Neigung zum Burn-out eine wesentliche Rolle ein. Meist handelt es sich dabei um Menschen, die einen hohen Ehrgeiz verfolgen, die nach Perfektionismus oder sogar nach Anerkennung streben. Zugleich gelten Ängste als tragende Säule der mentalen Krankheit. Ebenso können die darunter leidenden Personen ein starkes Helfersyndrom besitzen und sich um vermeintlich schwächere Kollegen und Freunde in einem zu starken Maß bemühen. Stets wird dabei eine erhebliche Menge eigener Energie aufgewendet – die sodann zum Verrichten der täglichen Arbeit fehlt.

Die innere Uhr

Eine weitere Ursache für die Neigung zum Burn-out wird immer dann gesehen, wenn der Betroffene ein berufliches oder privates Leben führt, das nicht seinem eigenen Biorhythmus entspricht. Häufig wechselnde Arbeitszeiten, das wiederholte allzu lange Aufbleiben am Abend oder das besonders frühe Aufstehen können dem persönlichen Zeitempfinden widersprechen und sich damit in der Folge auch auf das Gemüt legen. Allerdings sind dafür in der Regel nur Personen anfällig, die bereits einen der zuvor genannten Gründe für die Krankheit aufweisen und die somit ohnehin bereits körperlich oder mental vorbelastet sind.

Die innere Uhr

Eine weitere Ursache für die Neigung zum Burn-out wird immer dann gesehen, wenn der Betroffene ein berufliches oder privates Leben führt, das nicht seinem eigenen Biorhythmus entspricht. Häufig wechselnde Arbeitszeiten, das wiederholte allzu lange Aufbleiben am Abend oder das besonders frühe Aufstehen können dem persönlichen Zeitempfinden widersprechen und sich damit in der Folge auch auf das Gemüt legen. Allerdings sind dafür in der Regel nur Personen anfällig, die bereits einen der zuvor genannten Gründe für die Krankheit aufweisen und die somit ohnehin bereits körperlich oder mental vorbelastet sind.

Mobbing und weitere Einflüsse

Allerdings liegen die Auslöser für den Ausbruch eines Burn-out-Syndroms nicht immer bei dem Betroffenen selbst. Er bewegt sich schließlich stets in einem sozialen Umfeld, das ihn prägt. Insbesondere das Mobbing in der Schule oder während der Arbeit stellt eine erhebliche Ursache dar. Dafür muss indes kein direktes Verhalten der Mitmenschen vorliegen, das in einem Menschen die Reaktion von Stress, Angst oder einem Abwehrverhalten auslöst. Auch soziale oder kulturelle Unterschiede innerhalb einer Gruppe können durch einzelne Personen wahrgenommen und als störend empfunden werden. Hieraus entwickelt sich häufig eine Negativspirale, die in einem Burn-out endet. Erfahren Sie mehr unter Burnout durch Mobbing.