Burnout vorbeugen

Obwohl das Burn-out-Syndrom gegenwärtig relativ hohe Fallzahlen aufweist, gilt die Krankheit als heilbar. Mehr noch, ihr kann aktiv vorgebeugt werden. Wichtig dabei ist es regelmäßig, eine bessere Balance zwischen dem beruflichen und dem privaten Alltag herzustellen. Sobald hier eine Schieflage eintritt, gerät das Leben aus den Fugen.

Das richtige Tempo für die Arbeit finden

Viele Betroffene leiden entweder unter einer Über- oder einer Unterforderung im Beruf. Beide Extreme können zwar kurzzeitig überstanden werden, sollten aber niemals über mehrere Monate hinweg anhalten. Lassen sich die Umstände nicht sofort ändern, hilft in einigen Fällen ein Gespräch mit dem Vorgesetzten, um die aktuelle Lage darzustellen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Gleiches gilt immer dann, wenn die Beziehungen der Kollegen untereinander oder zu einer bestimmten Person als negativ angesehen werden müssen und das tägliche Erscheinen auf der Arbeit somit als belastend empfunden wird. Hier sind dringende Änderungen angeraten.

Die Arbeit bleibt im Büro

Ein erheblicher Auslöser für das Burn-out wird aber zugleich darin gesehen, dass die Betroffenen sich auch nach dem Feierabend nicht von ihrem beruflichen Umfeld lösen können. Viele von ihnen sind per Mail oder dem Telefon ständig – nicht selten auch nachts – erreichbar. Akten werden zuhause bearbeitet, Antworten auf quälende Fragen im Schlaf gesucht. Dieses Konzept besitzt natürlich einen äußerst zerstörerischen Einfluss auf die Nerven und das Gemüt. Zumal der Stress dann nicht selten an den Familienmitgliedern ausgelassen wird und der Haussegen leiden kann. Es empfiehlt sich daher, die Arbeit mit dem Beginn des Feierabends zu beenden und sie erst am nächsten Werktag fortzusetzen.

Soziale Bindungen intensivieren

Doch auch das Leben neben der Arbeit erlangt eine wichtige Bedeutung. Der Betroffene sollte sich nicht alleine über seine Leistungen und Erfolge im Beruf wertschätzen. Vielmehr ist es für ihn entscheidend, Freundschaften zu pflegen, den Kontakt mit anderen Menschen sowie den Austausch unterschiedlicher Sichtweisen und damit immer auch Ablenkung zu suchen. Wer sich etwa ein oder zwei Mal pro Woche in einem Verein engagiert, sich mit den Kollegen trifft, ehrenamtliche Tätigkeiten ausübt oder einfach nur eine Party besucht, neigt tendenziell seltener zum Burn-out. Das soziale Netzwerk kann für Sicherheit sorgen.

Persönliche Ziele definieren

Ein weiterer Halt im eigenen Leben wird über das Setzen individueller Wünsche und Fixpunkte geschaffen. Hierbei sollte es sich allerdings um realistische Einschätzungen handeln, die gegebenenfalls auch mit Freunden, Kollegen oder den Vorgesetzten gemeinsam bestimmt werden können. In keinem Falle darf das Ziel besonders einfach oder allzu schwierig zu erreichen sein, weil es dann einen Auslöser für die bereits angesprochene Unter- oder Überforderung darstellen könnte. Idealerweise wird folglich ein zeitlicher Abschnitt von einem bis drei Jahren überschaut und für diesen festgelegt, welche Vorhaben wichtig wären. Auf diese Weise erlangt der Alltag des Betroffenen nicht alleine eine Struktur, sondern auch eine mittelfristige Bedeutung.

Sport als Ausgleich

Darüber hinaus empfiehlt es sich, dem Körper neue Anreize zu setzen. Denn die sportliche Betätigung nahm erfahrungsgemäß bei vielen Personen eine zu geringe Rolle ein, die einen Burn-out erlitten haben. Dabei kann die Bewegung trotz aller dabei einzusetzenden Energie einen sehr guten Auslöser für Ruhe und Entspannung, für das Erreichen der zuvor erwähnten Ziele sowie für den Kontakt mit anderen Menschen darstellen. Auch hierbei gilt aber, dass das gewählte Pensum nicht allzu hoch ausfallen darf, weil sonst die Überanstrengung droht. Es genügen also schon kurze Radtouren, nachmittägliche Spaziergänge oder das wöchentliche Fußballspiel mit den Freunden auf der Wiese

Für Ruhe und Schlaf sorgen

Neben diesen aktiven Phasen des Lebens ist es aber auch wichtig, hin und wieder einfach loszulassen. Berufstätige Personen sollten sich daher am Wochenende einen oder beide Tage für die eigene Entspannung einplanen. Möglichst ohne Gedanken an die Arbeit, ohne größere Feste und idealerweise auch ohne Computer und Internet. Das Lesen eines guten Buches, das Beisammensein mit der Familie oder das lange Schlafen trägt zur Regeneration von Körper und Geist bei. Wer derart ausgeruht in die neue Arbeitswoche startet, kann den anstehenden Aufgaben meist gelassener und motivierter Begegnen – und damit langfristig auch einen drohenden Burn-out vermeiden.

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Das richtige Tempo für die Arbeit finden

Viele Betroffene leiden entweder unter einer Über- oder einer Unterforderung im Beruf. Beide Extreme können zwar kurzzeitig überstanden werden, sollten aber niemals über mehrere Monate hinweg anhalten. Lassen sich die Umstände nicht sofort ändern, hilft in einigen Fällen ein Gespräch mit dem Vorgesetzten, um die aktuelle Lage darzustellen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Gleiches gilt immer dann, wenn die Beziehungen der Kollegen untereinander oder zu einer bestimmten Person als negativ angesehen werden müssen und das tägliche Erscheinen auf der Arbeit somit als belastend empfunden wird. Hier sind dringende Änderungen angeraten.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space height=“65px“][vc_tta_tabs active_section=“1″][vc_tta_section i_icon_fontawesome=“fa fa-thumbs-o-up“ title=“Do’s“ tab_id=“1474894793286-9dbc73f2-3490″ add_icon=“true“][vc_column_text]

  • Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen
  • Probleme offen ansprechen
  • Teamzusammenhalt

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  • Probleme für sich behalten
  • Keine Arbeit „teilen“ wollen
  • Team nicht mit einbeziehen

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Die Arbeit bleibt im Büro

Ein erheblicher Auslöser für das Burn-out wird aber zugleich darin gesehen, dass die Betroffenen sich auch nach dem Feierabend nicht von ihrem beruflichen Umfeld lösen können. Viele von ihnen sind per Mail oder dem Telefon ständig – nicht selten auch nachts – erreichbar. Akten werden zuhause bearbeitet, Antworten auf quälende Fragen im Schlaf gesucht. Dieses Konzept besitzt natürlich einen äußerst zerstörerischen Einfluss auf die Nerven und das Gemüt. Zumal der Stress dann nicht selten an den Familienmitgliedern ausgelassen wird und der Haussegen leiden kann. Es empfiehlt sich daher, die Arbeit mit dem Beginn des Feierabends zu beenden und sie erst am nächsten Werktag fortzusetzen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space height=“65px“][vc_tta_tabs active_section=“1″][vc_tta_section i_icon_fontawesome=“fa fa-thumbs-o-up“ title=“Do’s“ tab_id=“1474895173664-cdb18432-3a5a“ add_icon=“true“][vc_column_text]

  • Arbeit abschließen (auch im Kopf)
  • Großzügige Deadlines setzen
  • Aufgaben effektiver abarbeiten

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  • Zuhause mit Fragestellungen beschäftigen
  • Am Wochenende über Lösungen grübeln
  • Freizeitgestaltung nach der Arbeit richten

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Soziale Bindungen intensivieren

Doch auch das Leben neben der Arbeit erlangt eine wichtige Bedeutung. Der Betroffene sollte sich nicht alleine über seine Leistungen und Erfolge im Beruf wertschätzen. Vielmehr ist es für ihn entscheidend, Freundschaften zu pflegen, den Kontakt mit anderen Menschen sowie den Austausch unterschiedlicher Sichtweisen und damit immer auch Ablenkung zu suchen. Wer sich etwa ein oder zwei Mal pro Woche in einem Verein engagiert, sich mit den Kollegen trifft, ehrenamtliche Tätigkeiten ausübt oder einfach nur eine Party besucht, neigt tendenziell seltener zum Burn-out. Das soziale Netzwerk kann für Sicherheit sorgen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space height=“65px“][vc_tta_tabs active_section=“1″][vc_tta_section i_icon_fontawesome=“fa fa-thumbs-o-up“ title=“Do’s“ tab_id=“1474895500083-5c1a28ad-7650″ add_icon=“true“][vc_column_text]

  • Sich im Verein engagieren
  • Feste Mädels- oder Männerabende
  • Neue Eindrücke in Gesprächen suchen

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  • Isolation aufgrund von Arbeit
  • Ausschließliche Definition über beruflichen Erfolg
  • Familäres Umfeld vernachlässigen

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Persönliche Ziele definieren

Ein weiterer Halt im eigenen Leben wird über das Setzen individueller Wünsche und Fixpunkte geschaffen. Hierbei sollte es sich allerdings um realistische Einschätzungen handeln, die gegebenenfalls auch mit Freunden, Kollegen oder den Vorgesetzten gemeinsam bestimmt werden können. In keinem Falle darf das Ziel besonders einfach oder allzu schwierig zu erreichen sein, weil es dann einen Auslöser für die bereits angesprochene Unter- oder Überforderung darstellen könnte. Idealerweise wird folglich ein zeitlicher Abschnitt von einem bis drei Jahren überschaut und für diesen festgelegt, welche Vorhaben wichtig wären. Auf diese Weise erlangt der Alltag des Betroffenen nicht alleine eine Struktur, sondern auch eine mittelfristige Bedeutung.

Sport als Ausgleich

Darüber hinaus empfiehlt es sich, dem Körper neue Anreize zu setzen. Denn die sportliche Betätigung nahm erfahrungsgemäß bei vielen Personen eine zu geringe Rolle ein, die einen Burn-out erlitten haben. Dabei kann die Bewegung trotz aller dabei einzusetzenden Energie einen sehr guten Auslöser für Ruhe und Entspannung, für das Erreichen der zuvor erwähnten Ziele sowie für den Kontakt mit anderen Menschen darstellen. Auch hierbei gilt aber, dass das gewählte Pensum nicht allzu hoch ausfallen darf, weil sonst die Überanstrengung droht. Es genügen also schon kurze Radtouren, nachmittägliche Spaziergänge oder das wöchentliche Fußballspiel mit den Freunden auf der Wiese

Für Ruhe und Schlaf sorgen

Neben diesen aktiven Phasen des Lebens ist es aber auch wichtig, hin und wieder einfach loszulassen. Berufstätige Personen sollten sich daher am Wochenende einen oder beide Tage für die eigene Entspannung einplanen. Möglichst ohne Gedanken an die Arbeit, ohne größere Feste und idealerweise auch ohne Computer und Internet. Das Lesen eines guten Buches, das Beisammensein mit der Familie oder das lange Schlafen trägt zur Regeneration von Körper und Geist bei. Wer derart ausgeruht in die neue Arbeitswoche startet, kann den anstehenden Aufgaben meist gelassener und motivierter Begegnen – und damit langfristig auch einen drohenden Burn-out vermeiden.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]